Der Was ist Rehabilitationssport (Orthopädie)?
Rehabilitationssport, kurz Rehasport, ist ein ärztlich verordnetes Bewegungsangebot für Menschen mit orthopädischen Erkrankungen oder Behinderungen. Ziel ist es, die Gesundheit zu stärken und den Alltag wieder besser bewältigen zu können.
Rehasport hilft dabei, Kraft aufzubauen, die Ausdauer zu verbessern und die Beweglichkeit zu fördern. Gleichzeitig wird das Körpergefühl gestärkt und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wächst.
Rehasport findet in festen Gruppen statt. Dort treffen Sie andere Menschen mit ähnlichen gesundheitlichen Einschränkungen. Gemeinsam bewegen Sie sich, treiben Sport und können sich austauschen. Das stärkt nicht nur den Körper, sondern auch das soziale Miteinander.
Die Übungsstunden werden von speziell ausgebildeten Übungsleiterinnen und Übungsleitern durchgeführt und erfolgen in enger Abstimmung mit den ärztlichen Vorgaben.
Was wird beim Rehasport gemacht?
Bewegung und gezielte Übungen für Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit
Übungen zur Verbesserung von Koordination und Körperwahrnehmung
Gemeinsames Training in einer unterstützenden Gruppe
Austausch mit anderen Teilnehmenden über Erfahrungen und Fortschritte
Die Gruppen bestehen aus maximal 15 Teilnehmenden. Eine Übungseinheit dauert in der Regel etwa 45 Minuten.
Wer entscheidet über den Rehasport?
Rehasport wird von einer Ärztin oder einem Arzt verordnet. Dabei wird festgelegt, wie oft und über welchen Zeitraum Rehasport durchgeführt wird. Die Verordnung erfolgt nach den bundesweit gültigen Richtlinien für Rehabilitationssport.
Warum ist Rehasport besonders wichtig?
Rehasport fördert Selbstständigkeit, Selbstvertrauen und Lebensqualität. Gerade für Mädchen und Frauen mit Behinderungen kann Rehasport helfen, das eigene Körpergefühl zu stärken und mehr Sicherheit im Alltag zu gewinnen.
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